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Herr Pettauer möchte mehr gute Pornos, weniger schlechten Feminismus.
Ergänzend dazu meine Gedanken: Pornographie gehört mittlerweile im Kontext der Globalisierung quergesehen (die Feminismuskeule lässt sich in diesem Zusammenhang ja ohnehin auch nicht schlecht schwingen). D.h. PornoschauerInnen (-guckerInnen für unsere deutschen Leser) befinden sich als KonsumentInnen im gleichen Netz bzw. am Ende einer Kette aus Mechanismen rund um Ausbeutung und Gewinnmaximierung wie H&M-EinkäuferInnen, McDonalds- und Chiquita-Bannen-EsserInnen, Ikea-BastlerInnen und Adidas- oder Nike-SchuhträgerInnen. Die Pornoindustrie hängt sich den Hinweis auf das Erreichen der Volljährigkeit der DarstellerInnen um wie ein Gütesiegel - mit gleicher Aussagekraft über den Grad der Ausbeutung (und ähnliche Parameter) wie die heuchlicherischen Social-Entrepeneurship-Manifeste und Gütesiegel (z.B. Rainforest Alliance) der Konzerne.



Tags: porn globalisierung feminismus politics

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