Oft habe ich euch von jemanden der ein Unrecht begeht, so sprechen hören, als wäre er nicht einer von euch, sondern ein Fremder in eurer Welt und ein Eindringling.
Ich aber sage euch: So wie der Heilige und der Gerechte nicht über das Höchste hinauswachsen können, das jeder von euch in sich birgt,
Ebenso können der Böse und der Schwache nicht tiefer als das Niedrigste fallen, was ebenfalls in euch liegt.
Und so wie kein einzelnes Blatt gelb wird ohne das stillschweigende Wissen des Baumes,
So verübt der Verbrecher seine Tat nicht ohne euer aller Einwilligung.
Wie in einer Prozession schreitet ihr alle auf euer göttliches Selbst zu.
Ihr seid der Weg und die Wanderer. --Khalil Gibran, 1923
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